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Liebe Freunde und liebe Gemeinde,

was ich Euch für heute in den Adventskalender gepackt habe, ist musikalisch eine echte „Jugendsünde“, aber inhaltlich ein Bibeltext, der mich inzwischen seit Jahrzehnten ganz besonders begleitet. Es lohnt sich, Jeremia 29, 11 einmal nach verschieden Übersetzungen zu lesen.

Bitte erwartet keinen musikalischen Hochgenuss. Die fast 30 Jahre alte Aufnahme ist damals live direkt aus dem Mixer auf Audiokassette aufgenommen worden. Aber vielleicht nutzt ja jemand den Scan des original Leadsheets (auf einem Atari ST verfasst…) und es gibt bald mal ein ComingHOME-Remake 😉

Am Anfang dieses Jahres musste ich daran denken, dass meine Großeltern sehr dankbar waren, ihre Jugend in den „Goldenen Zwanzigern“ verbringen zu können. Und so fragte ich mich, wie wohl unsere „Zwanziger“ werden würden. Aber schon das Jahr 2020 kam ganz anders als wir es uns hätten vorstellen können. Als 1990 das Lied entstand, hatte meine Schwiegermutter gerade ihre erste Krebsdiagnose bekommen und meine Mutter litt sehr darunter wieder ihr geliebtes Berlin verlassen zu müssen. Global bahnten sich nach Mauerfall und Ende der alten Machtblöcke mit dem Golfkrieg neue Fronten an. Trotz allem, was damals bedrückend wirkte, sind seit dem 30 gesegnete Jahre vergangen, für die wir unglaublich dankbar sind. Niemand von uns, würde diese Zeit eintauschen wollen gegen die Jahre, durch die meine Großeltern nach ihrer Jugend zu gehen hatten.

Die Zusage Gottes, dass er – egal wie die Umstände um uns herum aussehen – es gut mit uns meint. Der bereits eine Zukunft für uns geplant hat, die uns gefallen wird. Das Vertrauen darauf gibt mir immer wieder Halt und Orientierung. Ich hoffe, dieser Text wird auch für Dich diese ungewöhnliche Weihnachtszeit etwas heller machen.

Gott Segne Dich

Dein Stefan

PS: Auf der Aufnahme sind mit mir zu hören: Jens Alberts, Matthias Herden und Matthias Steinebach